auf Einladung von Bundesumweltminister Siegmar Gabriel, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und der Kooperationsgemeinschaft Mammographie statt.
Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Ein qualitätsgesichertes Programm zur Früherkennung von Brustkrebs mittels Röntgenuntersuchungen - das Mammographie-Screening - für die Altersgruppe der 50- bis 69-jährigen Frauen kann die Sterblichkeit an Brustkrebs senken. Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben daher im Jahr 2002 beschlossen, bundesweit ein Mammographie-Screening-Programm auf der Basis der Europäischen Leitlinien einzuführen.
Mit dem Kongress wollen das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und die Kooperationsgemeinschaft Mammographie (KoopG) eine erste Bilanz nach der Einführung des Screenings ziehen. Das BMU ist zuständig für die Rahmenbedingungen der Qualitätssicherung bei der Anwendung von Röntgenstrahlen und das BMG für die Gesundheitsversorgung, die Krankheitsvorsorge und -bekämpfung. Die KoopG ist von der Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen gegründet worden, um das Screening-Programm aufzubauen, zu koordinieren und die Qualitätssicherung umzusetzen.