Archive for the ‘Mammographie’ Category

Mammographie Kongress

Donnerstag, April 29th, 2010

Mehr als 55 000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs, wobei etwa 18 000 Brustkrebs-Patientinnen daran sterben. Brustkrebs stellt für Frauen in Deutschland die häufigste Krebserkrankung dar, wobei auch Männer vor dieser Diagnose nicht geschützt sind. Todesfälle können bei frühzeitiger Erkennung von Brustkrebs oftmals vermieden werden. Dank internationaler Forschung auf diesem Gebiet, ist die Sterblichkeitsrate in den letzten Jahren stark zurückgegangen.

Gründe warum Brustkrebs entsteht gibt es viele, es gibt viele Materialien die Krebserregende gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten, es gibt sogar vibrator testsieger oder sexspielzeug die diese gesundheitschädlichen Stoffe enthalten.

Zur Früherkennung von Brustkrebs trägt vor allem ein Mammografie-Screening bei – also eine regelmäßig stattfindende Röntgenuntersuchung der Brust bei Frauen ab einem Alter von 50 Jahren. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben mittlerweile alle zwei Jahre sogar einen Anspruch auf ein qualitativ gesichertes Mammographie-Screening. Sie werden zur Untersuchung schriftlich eingeladen. Dies liegt daran, dass das Brustkrebsrisiko bei Frauen in diesem Alter eklatant ansteigt. Um das Mammographie-Screening durchführen zu können, wird die Brust zwischen zwei Platten aus Plexiglas gelegt und für kurze Zeit zusammengedrückt. Dies ist ist notwendig, um möglichst scharfe Röntgenbilder zu erhalten, auf denen man das Brustgewebe zuverlässig auf Tumore untersuchen kann. Beim Mammographie-Screening wird die Strahlenbelastung möglichst gering gehalten, wenn auch die Untersuchung für die Patienten leider nicht ganz schmerzfrei ist.

Zur genauen Diagnose wird jede Mammographie-Aufnahme von mindestens zwei unabhängigen und speziell ausgebildeten Fachärztinnen oder Fachärzten begutachtet. Mit dieser Maßnahme kann ein hoher Qualitätsstandard garantiert und Fehldiagnosen vermieden werden. Nichts ist schlimmer für einen Patienten, als die Diagnose Krebs gestellt zu bekommen, die sich schließlich nach etlichen Untersuchungen oder sogar erst nach erfolgter Brustamputation als Fehldiagnose erweist. Etwa zwei Wochen nach einer erfolgten Mammographie kann aus diesem Grund erst das Ergebnis bekannt gegeben werden. Stellt sich der Untersuchungsbefund als unauffällig heraus, werden Frauen im betroffenen Alter erst wieder nach zwei Jahren zu einer nächsten Untersuchung eingeladen. Bei Auffälligkeiten werden die Patienten zu einem Diagnosegespräch eingeladen, um über weitere Untersuchungen und Therapieansätze sprechen zu können.  In Deutschland und in einigen anderen Ländern der EU ist das Mammographie-Screening nicht ganz unumstritten. trotz des persönlichen Einladungsschreibens nimmt nur etwa die Hälfte der angeschriebenen Frauen an einem Screening teil. Angst vor Schmerzen bei der Untersuchung oder vor der Strahlenbelastung sind nur einige der möglichen Gründe hierfür. Auch vor der Finanzierung haben viele Angst, jedoch wird das i.d.R. zu einem Teil von der Krankenkasse übernommen.

Um Brustkrebs frühzeitig erkennen zu können, kann das Mammographie-Screening in Verbindung mit einer regelmäßigen Selbstuntersuchung und einer Tastuntersuchung durch Fachärztinnen oder Fachärzte entscheidend dazu beitragen, erkrankte Patientinnen oder Patienten vor dem Tod zu bewahren.   Die Chancen darauf, Brustkrebs frühzeitig erkennen zu können überwiegen die eventuellen Nachteile einer Brustkrebserkrankung am Ende bei weitem.